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4. April 2019 Kerstin Keine Kommentare blühende Pflanzen Garten

Frühlingsgefühle in Tirol: Frühblüher für Balkon und Garten

Endlich bringt der Frühling erste Farbtupfer in die Natur. Gerade in Tirol ist der Kampf zwischen Winter und Frühling oft ein langer harter Weg. Primel, Narzisse und Hyazinthe kämpfen tapfer gegen den Winter. Sie sind die Gartengestalter des Frühlings. Wir geben Gartentipps, wie man jetzt noch Frühblüher erfolgreich einpflanzen kann!

Frühblüher sind wahre Frühaufsteher der Natur. Schon bei den ersten warmen Sonnenstrahlen strecken sie ihre Köpfe aus dem Boden. Anmutige Frühblüher sind dabei nur der Auftakt zu einem Blütenfestival, welches sich bis in den Mai hinzieht.

Frühblüher kann man noch im Frühling pflanzen

Der Grundstein für dieses Blütenfestival und die bunte Landschaftsgestaltung wird eigentlich schon im Herbst gelegt. Aber im Frühjahr gibt es für alle Hobbygärtner in Tirol noch eine zweite Chance Frühblüher erfolgreich einzupflanzen. Wenn es ein paar Tage keine Minustemperaturen mehr hat und der Boden nicht mehr gefroren ist,  kann man noch Frühblüher-Zwiebeln setzen.

Wichtig ist hierbei, die Zwiebel doppelt so tief in die Erde zu stecken, wie die Zwiebel groß ist. Bei kleinen Zwiebeln, wie von Krokussen, reicht eine Tiefe von drei bis fünf Zentimetern. Bei Narzissen, deren Zwiebeln deutlich größer sind, sollte man schon eine Handbreit in die Erde graben. Zwischen den einzelnen Zwiebeln sollte ein Abstand von sieben bis zehn Zentimetern beachtet werden – je nach Pflanzenart.

 

Vorgekeimte Frühblüher kann man im Frühling gut einpflanzen. Die Setzlinge, hier junge Hyazinthen, dürfen nur nicht zu tief eingegraben werden. Bild: Pixabay

Am besten umschließt man die Zwiebel zusätzlich mit etwas Kompost, damit sie gleich viele Nährstoffe ziehen kann. Nun ist noch etwas Geduld gefragt. Nach etwa drei Wochen werden die Zwiebeln austreiben. Gedüngt werden die Blumen, sobald sich die ersten Blätter zeigen.

Auch auf dem Balkon gedeihen Narzisse, Primel und Co. gut

Der passende Standort ist je nach Blumenart vollkommen verschieden. Tulpen mögen es sonnig und leicht trocken, Schneeglöckchen und Märzenbecher lieben schattige Plätzchen und Narzissen und Hyazinthen bevorzugen einen leicht feuchten Boden. Alternativ kann man natürlich auch vorgetriebene Frühlingspflanzen in die Erde setzen. Diese dürfen nicht komplett in die Erde gesetzt werden. Sie ragen am besten noch zwei Zentimeter aus der Erde.

Wer Frühblüher für den Balkon pflanzen will, muss noch ein paar andere Dinge beachten. Idealerweise sind die Kübel oder Blumenkästen mit lockerer Erde gefüllt, die zu einem Drittel mit Sand gemischt sind. Bei Blumenzwiebeln in Kübeln oder Blumenkästen müssen Hobbygärtner darauf achten, dass die Erde immer etwas feucht ist. Aber Vorsicht: Es darf keine Staunässe entstehen. Außerdem sollte man die Pflanzen vor Frost schützen. Also entweder nimmt man die Blumen über Nacht ins Haus oder deckt sie mit einem Vlies ab.

Geranien und Frühlingsblüher

Geranien sind mehrjährige Pflanzen. Bei richtiger Pflege kann man sie im kommenden Frühjahr wieder auf den Balkon stellen. Zu Beginn der Gartensaison sollte man die Pflanzen vor Nachtfrost schützen, in den man den Blumenkasten mit einem Vlies abdeckt. Bild: Manfred Richter – Pixabay.com

Frost macht Frühblüher im Blumenbeet nicht so viel aus. Gegen die spätwinterliche Kälte schützen sich die Frühblüher durch dichtes Laub, niedriges Wachstum in Bodennähe oder der Einlagerung von Salzen. Die Erde in Kübeln oder Blumenkästen kühlt dagegen bei Frost aus und beschädigt die Wurzeln. Auch fehlt den Zwiebeln die nötige Zeit, wichtige Nährstoffe und Salze in sich zu bunkern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein zweiter Frühling für die Frühblüher

Nach der Blütezeit müssen die Frühblüher aber nicht entsorgt werden. Viele Frühblüher wie die Narzisse, Tulpe und Anemone sind mehrjährig. Das bedeutet: Bei diesen Gewächsen sterben die oberirdischen Pflanzenteile spätestens im Sommer oder Winter ab. Sie überdauern die lange kalte Winterzeit verborgen unter der Erde in Form von Zwiebeln, Knospen, Knollen, Rhizomen und Wurzelstöcken.

Wer will, dass die Blume im nächsten Jahr wiederkommt, kann Vorkehrungen treffen. Nach der letzten Blüte schneidet man nicht alles Grüne weg, sondern lässt ein oder zwei Blätter stehen. So kann die Zwiebel noch etwas Sonne und Kraft für den Winter tanken. Anschließend am besten noch etwas Dünger gönnen. Danach lässt man die Erde austrocknen und nimmt die Zwiebel heraus. Wer die Zwiebel jetzt an einem luftigen, trockenen und schattigen Ort lagert, kann sie im kommenden Jahr wieder einpflanzen.

Narzissen sind Frühlingsboten. Bild: zemzu - pixabay.com

Narzissen blühen immer zu Ostern. Damit sie das tun können, werden ihre Zwiebeln schon im Herbst gesetzt. Aber auch im Frühjahr hat man noch gute Chance, die Blumen einzusetzen. Bild: zemzu – Pixabay.com

 

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